Zuletzt aktualisiert: April 2026 | Autor: Stadtritter GmbH – Betreiber des HelpMeButton und einer VdS-zertifizierten 24/7 Notruf- und Serviceleitstelle Ein Panikknopf an der Kasse ist kein Luxus – er ist für viele Einzelhändler gesetzlich vorgeschrieben. Dieser Praxis-Leitfaden erklärt, wie der Knopf technisch funktioniert, wo er installiert gehört, wie der Ablauf nach Auslösung aussieht und was die Installation kostet. Das Wichtigste in 30 Sekunden: In einer akuten Bedrohungssituation bleibt keine Zeit zum Entsperren, App-Starten oder Scrollen. Studien der DGUV und der Berufsgenossenschaften zeigen, dass selbst geübte Nutzer unter Stress komplexe Bedienschritte regelmäßig nicht korrekt ausführen. Ein einzelner Knopfdruck – wenn möglich verdeckt unter der Theke – ist für die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter im Notfall die einzig verlässliche Lösung. Der HelpMeButton ist ein fest installiertes Gerät, das über das GSM-Mobilfunknetz mit der Stadtritter-Leitstelle kommuniziert. Das bedeutet: unabhängig von LAN, WLAN oder Festnetz – selbst bei Stromausfall funktioniert das Gerät weiter über seine interne Energieversorgung. Bei Tastendruck wird ein verschlüsselter Alarmdatensatz mit Standort- und Objektkennung an die rund um die Uhr besetzte VdS-zertifizierte Leitstelle übertragen. Die Leitstelle öffnet das hinterlegte Objektprofil und arbeitet die vordefinierte Maßnahmenkette ab. Gleichzeitig wird der Vorfall lückenlos protokolliert – wertvoll für Versicherung und Berufsgenossenschaft. Der typische Montageort richtet sich nach dem Objekt. Im Einzelhandel üblich ist: Unter der Kassentheke – verdeckt erreichbar für das Kassenpersonal, unsichtbar für Kunden. Die Montage dauert pro Gerät 30 bis 60 Minuten. Nach Abschluss des Maßnahmegesprächs und der Installation ist der Button innerhalb von 5 bis 10 Arbeitstagen im aktiven Betrieb. Die Stärke des Systems liegt im vordefinierten Prozess. Vor Inbetriebnahme wird mit der Leitstelle ein individuelles Maßnahmegespräch geführt. Darin werden festgelegt: Nach Auslösung reagiert die Leitstelle innerhalb von Sekunden: das Objektprofil wird geöffnet, externe Stellen werden gemäß Plan alarmiert, interne Kommunikation läuft parallel. Die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter bekommt im Normalfall nichts von dem laufenden Prozess mit – genau das ist der Sinn des stillen Alarms. Einsatzbeispiel: In einer Apotheke im Ruhrgebiet drückte eine Mitarbeiterin den stillen Alarm. Die Leitstelle alarmierte gemäß Plan die Polizei, informierte parallel den Filialleiter und hielt verschlüsselt den Kontakt zur Kollegin in der Offizin. Polizei vor Ort nach 7 Minuten, Täter festgenommen, Vorfall dokumentiert. HelpMeButton Basis – 1 Button: ab 9,98 €/Monat + 99 € einmalig. Vollständige TCO-Rechnung im Fachartikel Kosten Überfallschutz 2026. Für Filialbetriebe mit mehreren Standorten oder komplexen Eskalationsstufen empfehlen wir eine individuelle Beratung — methodischer Ablauf siehe Filialbetriebe absichern. Zur Beratung. Viele Unternehmen fragen, ob sie nicht einfach eine „interne Alarmlösung“ aufbauen können. In der Praxis bedeutet das: Ein Filialleiter wird angerufen. Das ist ein Problem. Ein Filialleiter schläft, ist krank, auf Dienstreise oder selbst in Panik. Eine permanent besetzte VdS-Leitstelle mit geschultem Personal arbeitet 24/7 nach einem belastbaren Prozess – unabhängig von einzelnen Personen. Der HelpMeButton erfüllt die Anforderungen, die die DGUV Information 206-007 an technische Schutzeinrichtungen in gewaltgefährdeten Arbeitsbereichen stellt: stille Auslösung, Aufschaltung auf eine permanent besetzte Stelle, dokumentierter Ablauf. In Kombination mit Schulung, organisatorischen Maßnahmen und einer aktuellen Gefährdungsbeurteilung nach §5 ArbSchG ergibt das ein tragfähiges Schutzkonzept. Details in unserem Leitfaden Überfallschutz im Einzelhandel sowie der konkreten Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung Überfallrisiken. Für Betriebe mit umfassenden Sicherheitsanforderungen (Einbruch + Brand + Überfall + Video) bietet die Stadtritter One einen integrierten Panic Button als Bestandteil der Gesamtanlage. Vorteil: Eine Anlage, eine Leitstelle, ein Ansprechpartner, ein Prozess. Was kostet ein Panikknopf im Einzelhandel? Wie schnell reagiert die Leitstelle? Funktioniert der Knopf bei Stromausfall? Bemerkt der Täter den Alarm? Wer wird nach Auslösung alarmiert? Kann ich den Button auch in mehreren Filialen einsetzen? → HelpMeButton direkt bestellen (1 Standort, klare Einsatzlogik) | → Beratung für Filialbetriebe
– Panikknopf ≠ Sirene: Der stille Alarm bleibt für den Täter unbemerkt
– HelpMeButton ab 9,98 €/Monat + 99 € einmalig pro Button (24 Monate Laufzeit)
– Kommunikation per GSM – unabhängig von WLAN, LAN und Stromversorgung
– Installation: meist in 30–60 Minuten pro Gerät, Betrieb binnen 5–10 Arbeitstagen
– Maßnahmenkette wird im Vorgespräch individuell festgelegt
– Kein Smartphone-Handling in der Stresssituation erforderlich
Warum ein fester Panikknopf besser ist als eine App
So funktioniert der HelpMeButton technisch
Installation: Wo wird der Knopf montiert?
Am Empfang – in Arztpraxen, Apotheken, Kanzleien.
Im Büro mit Alleinarbeit – z. B. in Büros mit Laufkundschaft oder externem Publikumsverkehr.
Im Lager oder in Rückzugsräumen – dort, wo Mitarbeitende sich verschanzen können.Der Ablauf nach Auslösung: Die Maßnahmenkette
Kosten im Überblick
Weitere Buttons – ca. 4,99 €/Monat pro zusätzlichem Gerät.
Mindestlaufzeit 24 Monate.
Keine versteckten Kosten – Leitstellenaufschaltung, Maßnahmegespräch und Wartung inklusive.Was spricht für einen externen Dienstleister?
DGUV-Konformität und Arbeitsschutz
Integration mit Alarmanlage und Videoüberwachung
Häufig gestellte Fragen
Der HelpMeButton beginnt bei 9,98 €/Monat plus 99 € einmalig pro Gerät, 24 Monate Laufzeit. Für Filialbetriebe gibt es individuelle Konditionen.
Innerhalb weniger Sekunden nach Tastendruck öffnet die Leitstelle das Objektprofil und startet die vereinbarte Maßnahmenkette.
Ja. GSM-basiert mit interner Energieversorgung – unabhängig von Strom, WLAN und Festnetz.
Nein. Der HelpMeButton löst einen stillen Alarm aus. Der Prozess läuft im Hintergrund, ohne Licht- oder Tonsignal vor Ort.
Das ist im Maßnahmegespräch individuell festgelegt – typisch Polizei plus interne Ansprechpartner, bei Bedarf auch Wachschutz.
Ja. Jede Filiale erhält ein eigenes Objektprofil mit standortspezifischer Maßnahmenkette.
Panikknopf an der Kasse: Technik, Installation und Ablauf im Einzelhandel
